Versicherungsbegriffe mit V
- Valuta
Bei Valuta handelt es sich im Allgemeinen um eine Wertstellung. Diese wird bei Bank-Ein- und -Auszahlungen genauso wirksam, wie bei Festsetzung des Wechselkurses
- Verbraucherkreditgesetz (VerbrKG)
Das Verbraucherkreditgesetz (VerbrKrG) sollte den Verbraucherschutz bezüglich der Vergabe von Haushaltskrediten sicherstellen. Es wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2002 aufgehoben und durch
- Verjährung
Bei der Verjährung wird zwischen dem Zivilrecht, dem öffentlichen Recht und dem Strafrecht unterschieden. Beim Zivilrecht bedeutet Verjährung, dass das Ende einer Frist zur Durchsetzung eines
- Verkehrs-Rechtsschutz
Der Verkehrs-Rechtsschutz ist eine auf Schadensfälle durch Verkehrsteilnahme beschränkte Art der Rechtsschutzversicherung. Hauptzweck jeder Rechtsschutzversicherung ist die Absicherung gegen das Kostenrisiko eines Rechtsstreites. In der
- Verkehrsopferhilfe
Die Verkehrsopferhilfe, kurz VOH, ist eine, in der jetzigen Form seit 1963, bestehende Vereinigung der deutschen Autohaftpflichtversicherer. Sie zahlt Verkehrsopfern Entschädigungen, wenn der Unfallverursacher
- Verkehrswert
Der Verkehrswert wird im Baugesetzbuch (§194 BauGB) definiert. Dieser Wert ergibt sich durch dem Preis, der zum jeweiligen Ermittlungszeitpunkt zu erzielen wäre. Ermittelt wird
- Verkehrszentralregister
Im Verkehrszentralregister in Flensburg werden seit 1958 grobe Verstöße und Verkehrsdelikte von Verkehrsteilnehmern registriert, die im Straßenverkehr auffällig geworden sind. Häufig wird das Verkehrszentralregister auch als
- Vermietung von Wohnräumen
Dieser Begriff sollte uns allen aus unserem Alltag bekannt sein. Unter der Vermietung von Wohnräumen versteht man das Überlassen einer
- Vermögensschaden
Wird eine Person oder eine Personengruppe um einen geldwerten Vorteil gebracht, spricht man von einem Vermögensschaden. Sind hier keine Personen- oder Sachschäden vorhergegangen, handelt es sich
- Vermögenswirksame Leistungen
Diese finanzielle Unterstützung wird vom Arbeitgeber an den Arbeitnehmer geleistet. Jeder Arbeitnehmer kann VL vom Arbeitgeber anlegen lassen. Die Leistung wird per Arbeits- oder Tarifvertrag zwischen den beiden
- Verrechnungsscheck
Stellt Person A an Person B einen Scheck aus, ist damit die unbedingte Anweisung verbunden, dass die Bank der Person A der Person B die im Scheck genannte
- Verschrottungsprämie
Bei der Verschrottungsprämie handelt es sich um eine staatliche ausgesetzte Prämie, die der Bürger für das Verschrotten eines Kraftfahrzeugs beantragen kann. Das Gewähren der Prämie ist meist
- Verschuldenshaftung
Es ist ein zivilrechtlicher Grundsatz des Schuldrechts im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), dass ein Schuldner für einen Schaden haftet und in die Schadensersatzpflicht genommen wird. Allerdings nur,
- Versicherte Person
In diesem Fall begünstigt der Versicherungsvertrag als versicherte Person den Versicherungsnehmer als Vertragsherr. Sein eigenes Personal- und Sachrisiko wird
- Versicherungsantrag
Ein Antrag auf eine Versicherung wird von einem Versicherungsnehmer an einen Versicherer gestellt. Dies geschieht meist durch einen speziellen Vordruck, in dem verschiedene Fragen zum zu versichernden Risiko beantwortet
- Versicherungsaufsicht/Bundesaufsichtsamt
Die Individualversicherung unterliegt in Deutschland seit 1901 einer umfassenden Staatsaufsicht. Als Versicherungsaufsicht/Bundesaufsichtsamt wird die staatliche Aufsicht über Versicherungsunternehmen bezeichnet. Versicherungsnehmer können sich an diese Einrichtung wenden, wenn
- Versicherungsbeginn – Versicherungsende
Ein Versicherungsvertrag fängt an dem im Vertrag vereinbarten Datum an, allerdings nur unter drei Voraussetzungen: Die Erstprämie muss dem Versicherer gezahlt worden sein, während dieser den Versicherungsantrag des Kunden angenommen
- Versicherungsfall
Mit dem Begriff Versicherungsfall wird der Sachverhalt bezeichnet, wenn nach einer Schädigung eines Versicherungsnehmers alle Voraussetzungen dafür gegeben sind, dass die Versicherung sich für den entsprechenden Sachverhalt zuständig sieht
- Versicherungsfreie Personen
Die Bezeichnung "versicherungsfreie Person" wird vor allem im deutschen Sozialversicherungsrecht verwendet. Sie dient als Unterscheidung zu den Pflichtversicherten, die Beiträge aufgrund gesetzlicher Grundlage
- Versicherungsnehmer
Der Versicherungnehmer ist der Vertragspatner der Versicherung. Er verpflichtet sich, bestimmte Versicherungbeiträge zu bezahlen. Dafür ist der Versicherungsnehmer berechtigt, sämtliche im Vertrag vorgesehenen Gestaltungsrechte auszuüben. Das heißt: Er kann
- Versicherungspflicht
Bei der Versicherungspflicht handelt es sich um einen grundsätzlichen Versicherungszwang im Rahmen der Sozialversicherung, der im Sozialgesetzbuch (SGB) festgeschrieben ist. Dieser Verpflichtung unterliegende Versicherungen
- Versicherungspflichtgrenze
Arbeitnehmer sind in der Regel durch eine gesetzliche Krankenversicherung pflichtversichert. Sofern das Bruttoeinkommen eines Arbeitnehmers einen bestimmten Betrag, die Versicherungspflichtgrenze oder Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG), in drei aufeinanderfolgenden Jahren
- Versicherungspflichtige Personen
Die Versicherungspflicht bezeichnet im Sinne der deutschen Sozialversicherung den grundsätzlich vorliegenden Versicherungszwang und das Zustandekommen dieser Versicherung, wie sie im Sozialgesetzbuch (SGB) verankert ist. Ein klassisches
- Versicherungsschein
Der Versicherungsschein, auch Versicherungspolice genannt, ist die Urkunde über einen geschlossenen Vertrag zwischen Versicherungsnehmer und Versicherungsgeber. Der Versicherer ist zu deren Ausstellung
- Versicherungsschutz bei grober Fahrlässigkeit
Bis vor kurzem konnten Schadenersatzforderungen gegenüber der Versicherung nur geltend gemacht werden, wenn keine Fahrlässigkeit vorlag. Diese Situation hat sich
- Versicherungssteuer
Die Versicherungssteuer ist eine Steuer, wie sie ausschließlich im Versicherungs- und Finanzwesen zum Einsatz kommt. In den durch den Versicherten zu entrichteten Beiträgen ist die Versicherungssteuer im Regelfall
- Versicherungssumme
Bei einer Summenversicherung wird bei Eintreten des Versicherungsfalls, oder auch bei Ablauf des Versicherungszeitraums, eine fest vereinbarte Summe gezahlt. Dies geschieht unabhängig
- Versicherungsvertragsgesetz VVG
Unter dem Begriff Versicherungsvertragsgesetz VVG wird eine gesetzliche Grundlage verstanden, die ihre Gültigkeit für alle Versicherungssparten in Deutschland besitzt. Das Gesetz ist für alle Versicherungsunternehmen bindend und
- Versicherungswechsel
Unter dem Begriff Versicherungswechsel wird die Möglichkeit des Versicherten verstanden, einen bestehenden Versicherungsvertrag zu kündigen und stattdessen einen Versicherungsschutz bei einem anderen Versicherer anzunehmen. Gründe hierfür
- Versorgungsempfänger
Versorgungsempfänger sind solche Personen, die als ehemalige Beamte, Soldaten, Richter oder Geistliche nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren, sondern stattdessen eine staatliche Pension, ein
- Vertrags- und Sachenrechtsschutz
Der Vertrags- und Sachenrechtsschutz dient dazu, Ansprüche aus Verträgen geltend machen zu können oder abzuwehren. Hierbei geht es um Verträge, die Belange des täglichen Lebens
- Vertragsdauer
Die Vertragsdauer bezeichnet die Dauer eines Vertrages. Sie beginnt meist mit der Unterzeichnung eines Vertrages durch alle Vertragspartner und endet zu einem in einem Paragraphen des
- Vertragsgrundlage PKV
Zu den Vertragsgrundlagen der privaten Krankenversicherungen (Vertragsgrundlage PKV) gehören neben den gesetzlichen Bestimmungen wie die des Versicherungsvertragsgesetzes (WG), des Sozialgesetzbuches (SGB) und des Bürgerliches Gesetzbuches (BGB) auch
- Vertragsinhalte/Vertragsmerkmale
Vertragsinhalte oder Vertragsmerkmale bestimmen die Leistungen, die eine Versicherung im Rahmen eines Versicherungsvertrages zu erbringen hat. Hierbei ist zu beachten, dass Vertragsmerkmale bzw. Vertragsinhalte nicht nur
- Vertragsstrafe
Eine Vertragsstrafe, auch Pönale genannt, wird von zwei Vertragspartnern vereinbart, falls eine vertragsgenaue Einhaltung für den einen Partner, beispielsweise den Käufer, besonders wichtig ist. Dies kann etwa
- Vertragstrennung PKV
Alle Mitglieder einer Familie können sich in der privaten Krankenversicherung über den eigentlichen Versicherungsnehmer mitversichern lassen. Wenn die mitversicherten Kinder volljährig
- Verwaltungsrechtsschutz in Verkehrssachen
Der Verwaltungssrechtsschutz in Verkehrssachen ist eine spezielle Form der Verkehrsrechtsschutzversicherung. Sie greift in juristischen Streifällen, bei denen der versicherte Verkehrsteilnehmer mit
- Verzinsung der Auszahlung bei Kaskoschäden
Ein Großteil aller Kfz-Versicherungen verpflichtet sich freiwillig vertraglich dazu, einen Schaden innerhalb ihrer festgelegten Frist zu begleichen. Erfolgt eine Regulierung erst nach Ablauf einer solchen Frist, wird
- Verzugszinsen
Verzugszinsen sind Zinsen, die auf Gläubigerseite dadurch entstehen, dass der Schuldner Zahlungen nicht zum vereinbarten Zeitpunkt leistet, sich also in Verzug befindet. Zugrunde liegt die Annahme, dass
- Volatilität
Der Begriff Volatilität ist verwandt mit dem italienischen Wort "volare" und bedeutet übersetzt "Schwankungsfreudigkeit". Die Volatilität ist eine wichtige Risikokennzahl in der Finanztheorie. Die Berechung der "Vola", wie
- Volkseinkommen
Unter Volkseinkommen werden alle Einkünfte von Inländern innerhalb eines Jahres verstanden. Die Summe setzt sich zusammen aus Erwerbs- und Vermögenseinkommen sowie aus Mieten, Zinsen,
- Volljährige Kinder
Wird mit dem 18. Lebensjahr die Volljährigkeit erreicht, gibt es mehrere Möglichkeiten, die das Versicherungswesen betreffen. Es stellt sich die Frage des Versicherungsverhältnisses
- Vollkaskoversicherung (Fahrzeugvollversicherung)
Die Vollkaskoversicherung (Fahrzeugvollversicherung) ist eine im KFZ-Bereich obligatorische Versicherungsform, die den Halter eines Fahrzeuges vor sämtlichen Schäden am eigenen KFZ schützt, selbst wenn dieses durch eigenes
- Vollstreckungstitel
Unter dem Begriff Vollstreckungstitel versteht man in der deutschen Bundesrepublik eine Anordnung von rechtlicher Seite. Diese Anordung kann sich auf eine Zahlung beziehen, aber auch auf
- Vorerkrankung
Schließt ein Versicherungsnehmer eine Versicherung ab, ist er verpflichtet, den Versicherer über bestehende Vorerkrankungen, auch alte Leiden genannt, zu informieren. Es bleibt dem Versicherer überlassen,
- Vorläufige Deckung
Eine vorläufige Deckung oder Deckungszusage wird in der Kfz-Versicherung benutzt. Die vorläufige Deckung ist ein rechtlich selbstststständiger Vertrag, durch den der Versicherungsschutz sofort beginnt.
- Vorsatz
Der Vorsatz ist laut juristischer Definition das "Wissen und Wollen" der Tatbestandsverwirklichung. Hierbei wird im Straf- und Zivilrecht zwischen verschiedenen Vorsatzformen unterschieden. Die im Strafrecht schwächste Vorsatzform,
- Vorsorgeuntersuchung
Der Begriff Vorsorgeuntersuchung entstammt dem medizinischen Bereich, hat jedoch auch seine Auswirkungen im Bereich des Versicherungswesens, vor allem in der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung. Durch die Vorsorgeuntersuchung sollen
- Vorsorgeuntersuchung GKV
Die Vorsorgeuntersuchung dient der gesetzlichen Krankenversicherung dazu, schwere und noch nicht festgestellte Krankheiten durch Untersuchungen frühzeitig zu erkennen. Nachdem ein gesetzlich eingeführtes Programm vorliegt, übernimmt
- Vorsorgeuntersuchung PKV
Vorsorgeuntersuchungen der PKV sollen mindestens die gleichen Vorsorgeuntersuchungen der gesetzlichen Krankenkassen zur Prävention von häufigen Erkrankungen wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Vorsorgeversicherung
Der Begriff Vorsorgeversicherung taucht im Versicherungswesen vor allem im Bereich der Haftpflichtversicherung auf und bezeichnet hierbei die Verpfichtung des Versicherten, neue Risiken dem Versicherer
- Vorvertragliche Anzeigepflicht
Die vorvertragliche Anzeigepflicht ist ein Begriff aus dem Versicherungsrecht. Damit wird die Pflicht eines Antragstellers bezeichnet, alle ihm bekannten gefahrerheblichen Umstände wahrheitsgemäß und vollständig anzuzeigen,