Versicherungsbegriffe mit S

  • Sachleistungsprinzip
    Das Sachleistungsprinzip beschreibt die Strukturierung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Im Krankheitsfall erhält jeder der Versicherten die benötigten Leistungen, ohne für die Kosten in
  • Sachschaden
    Der Begriff Sachschaden bezeichnet in Versicherungsbereichen wie der privaten Haftpflicht oder der KFZ-Haftpflicht sämtliche Schäden, die an einem Gegenstand entsteht. Der Begriff Sache im Sinne eines Sachschadens schließt
  • Saisonkennzeichen
    Das 1995 eingeführte Saisonkennzeichen ist eine Sonderform des normalen Kennzeichens für Fahrzeuge. So befindet sich auch dieses Kennzeichen am vorderen und hinteren Teil
  • Schadenabholservice
    Ein Schadenabholservice wird im Rahmen einer KFZ-Versicherung als zusätzliche Leistung zu einer KFZ-Versicherung angeboten. Der Schadensabholservice wird dementsprechend mit einer zusätzlichen Gebühr
  • Schadenersatz
    Der Begriff Schadenersatz bezeichnet im Schuldrecht den Ausgleich eines Schadens. Die Voraussetzung zur Erlangung eines Schadensersatzes ist eine vom Schuldner vorsätzlich herbeigeführte Leistungsstörung, die bei dem Geschädigten zu
  • Schadenersatz- Rechtsschutz
    Mit dem allgemeinen Schadenersatz- Rechtsschutz, welcher Bestandteil des Privat- und Berufs- Rechtsschutz ist, können Sie Ihre Schadenersatzansprüche gegenüber anderen geltend machen. Wiederum wehrt diese Form
  • Schadenfreiheitsklasse
    Für die Berechnung der Kfz-Versicherung verwenden die Versicherung u. a. die sogenannte Schadensfreiheitsklasse. Dieser Wert gilt für die Kasko-Versicherung ebenso wie für die Haftpflichtversicherung. Die
  • Schadenfreiheitsklasse bei Vertragsunterbrechung
    Grundsätzlich gewähren alle Versicherungen unterschiedliche Rabatte, die sich aber immer an der Schadenfreiheitsklasse orientieren. Diese ergibt sich aus der unfallfreien Fahrpraxis, die der Autofahrer im Laufe der Jahre
  • Schadenfreiheitsklasse für Fahranfänger
    Von Schadenfreiheitsklassen spricht man in der Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung von Fahrzeugen. Fahranfänger beginnen im Allgemeinen mit 240 Prozent (SF 0) in der Haftpflichtversicherung und mit 125
  • Schadenfreiheitsklasse für Partner
    Wird ein Auto versichert, wird es sowohl bei der Voll- oder Teilkaskoversicherung als auch bei der Haftpflichtversicherung in eine sogenannte Schadenfreiheitsklasse eingestuft; von dieser Abstufung
  • Schadenfreiheitsklasse für Zweitwagenbesitzer
    Die Schadenfreiheitsklasse bezeichnet die Einstufung eines PKWs in der Krafthaftpflicht- und Vollkaskoversicherung nach der Anzahl seiner schadenfreien Jahre, d.h. je länger man seinen PKW ohne von
  • Schadenfreiheitsklasse “Führerscheinregel”
    Die Haftpflichtversicherungs- und Vollkaskobeiträge eines Fahrzeugbesitzers werden unter anderem auch vor dem Hintergrund der sogenannten Schadenfreiheitsklassen (SF-Klasse) berechnet. Je mehr unfallfreie Jahre zurückgelegt
  • Schadenfreiheitsklasse “Zweitwagen wie Erstwagen”
    Einige Versicherungen bieten an, einen Zweitwagen mit der gleichen Schadenfreiheitsklasse wie der des Erstwagens zu versichern. Dieses Angebot ist gerade bei Fahranfängern oft finanziell sehr attraktiv.
  • Schadenfreiheitsrabatt
    Der Schadenfreiheitsrabatt (kurz: SF-Rabatt) berechnet sich bei KfZ-Haftpflicht- und Vollkaskoversicherungen nach den schadenfreien Jahren des Versicherungsnehmers. Je höher die Schadenfreiheitsklasse, desto höher ist der Nachlass auf
  • Schadenfreiheitsrabattübertragung (SFR-Übertragung)
    Die meisten deutschen Versicherungsunternehmen bieten eine so genannte Schadenfreiheitsrabattübertragung (SFR-Übertragung) an. Diese beinhaltet, dass die Schadenfreiheitsklasse eines Versicherten unter bestimmten Voraussetzungen von seinem Vertrag auf einen anderen
  • Schadenhäufigkeit
    Die Schadenhäufigkeit gibt die Zahl der Schäden an, die pro Kalenderjahr auf je 1000 versicherte Risiken entfallen. Die Wahrscheinlichkeit eines Schadeneintritts, also die Schadenhäufigkeit, wird nach statistischen
  • Schadenmeldung
    Im Fall eines Schadens, egal wer ihn trägt und wer ihn verursacht hat, muss eine Schadenmeldung verfasst werden. Dies wird von Versicherungen, der Polizei und vielen anderen Instanzen
  • Schadenrückkauf
    Bei kleineren Schäden ist es häufig sinnvoll, diese nicht von der Versicherung bezahlen zu lassen, sondern die Kosten dafür selbst zu übernehmen. Selbst Bagatellschäden, die von der
  • Scheck
    Unter einem Scheck versteht man ein Wertpapier, welches den Auftrag an die Bank des Ausstellers enthält, gegen Vorlage desselbigen einen bestimmten Betrag Bargeld zu einem festgelegten Zeitpunkt und
  • Scheidungsrechtsschutz
    Zieht man in Betracht, dass in Deutschland im Durchschnitt jede dritte Ehe geschieden wird, kann eine Scheidungsrechtsschutz-Versicherung durchaus sinnvoll sein. Das gilt insbesondere
  • Schiedsgutachten
    Kommt es zwischen zwei Vertragspartnern zu einem umstrittenen Sachverhalt, kann ein Schiedsgutachten erstellt werden. Dieses übernimmt ein unparteiischer, unabhängiger und sachverständiger Dritter. Gegenstand eines Schiedsgutachtens kann alles
  • Schlüsselrisiko
    Das Schlüsselrisiko beschreibt den in der privaten Haftpflichtversicherung mitversicherten Verlust von fremden Schlüsseln. Unterschieden werden hierbei private von beruflich genutzten Schlüsseln. Meist direkt mitversichert sind nur
  • Schneelawine (Schäden durch -)
    Im Umfang einer Teilkaskoversicherung bieten Versicherungsunternehmen auch die Absicherung von Schäden an Kraftfahrzeugen an, die durch Schneelawinen an Berghängen oder durch
  • Schufa
    Die Schufa ist eine Gemeinschaft von kreditgebenden Vertragspartnern. Es werden Daten über die Kreditwürdigkeit von Verbrauchern gespeichert. Sie verfolgt den Zweck,
  • Schutzbrief
    Der Kfz-Schutzbrief garantiert über die normalen Versicherungsleistungen (Haftpflicht- und Kaskoversicherung) heraus noch weitergehende Leistungen. Der Schutzbrief greift zum Beispiel dann, wenn Sie mit Ihrem Wagen liegen bleiben und danach
  • Schweigepflicht
    Die Schweigepflicht betrifft hauptsächlich praktizierende Anwälte und Ärzte, die dazu verpflichtet sind alles, was ihnen durch den Klienten bzw. Patienten anvertraut wurde, gegenüber Dritten
  • Segelboote
    Es gibt, ähnlich wie beim Auto, folgende Möglichkeiten ein Segelboot zu versichern: 1. Bootskasko Die Kaskoversicherung tritt für Schäden ein, die am eigenen Boot
  • Selbstbehalt
    Unter Selbstbehalt oder auch Selbstbeteiligung versteht man im Versicherungswesen einen vorab im Versicherungsvertrag festgelegten Betrag, den der Versicherte im Schadenfall selbst trägt und nicht
  • Selbstbeteiligung
    Der Begriff Selbstbeteiligung oder auch Zuzahlung wird im Versicherungsbereich verwendet. Er bezeichnet einen Betrag, der bei auftreten eines Versicherungsfalls vom Versicherungsnehmer selbst geleistet werden muss.
  • Selbstfinanzierung
    Selbstfinanzierung bezeichnet im unternehmerischen Kontext die Finanzierung von Investitionen mit nicht ausgeschütteten Gewinnen. Zwei Formen der Selbstfinanzierung werden unterschieden: die
  • Selbstständige
    Selbstständige sind in Abgrenzung zu abhängig Beschäftigten wirtschaftlich auf sich selbst gestellt und alleinige oder Mit-Eigentümer eines Unternehmens.
    Im Gegensatz zu abhängig
  • Sicherheiten
    Der Begriff der Sicherheit erscheint vor allem im Zusammenhang mit Kredit- und Darlehensverträgen. Sicherheiten dienen im Rahmen dieser Verträge dazu, dass Gläubiger ihre Forderungen auch in dem
  • Sicherheitstraining
    Ein Sicherheitstraining kann jeder Autofahrer absolvieren. Neben diesen speziellen Fahrtrainings für Autofahrer werden auch Fahrsicherheitstrainings für Motorradfahrer, den Fahrern von Nutzfahrzeugen, Wohnmobilen und für Berufskraftfahrer angeboten. Dieses Training soll die
  • Sonderentgelte
    Krankenhausleistungen wurden bis zur Einführung des Fallpauschalensystems nach der Bundespflegesatzverordnung (BPflV) mit Fallpauschalen oder Sonderentgelten abgegolten. Für die Vergütung von Behandlungsfällen waren Fallpauschalen vorgesehen.
  • Sonderkündigungsrecht
    In allen Versicherungsverträgen befindet sich eine Klausel, die sich auf das Sonderkündigungsrecht bezieht. Dieses Recht kann der Verbraucher immer dann in Anspruch
  • Sondertilgung
    Benötigt man eine Finanzierung, beispielsweise zum Erwerb einer Immobilie, bieten viele Banken die Möglichkeit zu einer Sondertilgung. Das ist eine unregelmäßige Einzahlung in den Kreditvertrag unabhängig von der
  • Sonderzubehör
    In der Kfz-Versicherung ist Sonderzubehör teilweise mitversichert. Es wird dabei unterschieden zwischen Zubehörteilen, die ohne Beitragszuschlag mitversichert sind und solchen, die bis zu einem gewissen Neuwert
  • Sozialgerichts- Rechtsschutz
    Das Sozialgericht befasst sich mit allen Streitigkeiten, die mit der Sozialversicherung (gesetzliche Krankenversicherung, Unfallversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Ersatzkasse) zu tun haben. Außerdem beschäftigt es sich mit Streitigkeiten im
  • Sparbrief
    Der Sparbrief ist ein Produkt von einem Kreditinsitut, welches festverzinslich angelegt wird. Bei einer Laufzeit bis zu 10 Jahren hat der Kunde einen gesamten Überblick über anfallende Zinsen.
  • Spareinlagen
    Unter dem Begriff Spareinlagen sind Einlagen zu verstehen, welche bei Kreditinstituten getätigt werden. Spareinlagen verfolgen den Zweck der unbefristeten Geldanlage. Eine Bestimmung für den
  • Spätschaden
    Der Begriff Spätschaden bezeichnet die Anzeige eines Schadens durch den Versicherungsnehmer, bei dem zwischen dem Eintreten des Schadens und dessen Anzeige bereits eine gewisse Zeitspanne verstrichen
  • Sport
    Sport ist nicht ganz ungefährlich und somit auch mit Verletzungen verbunden. Theoretisch können alle Sportarten versichert werden. Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt allerdings bei Unfällen in der Freizeit
  • Standardtarif
    Standardtarif ist ein Begriff aus der Versicherungswirtschaft. Es handelt sich dabei um den Einstiegstarif bei den privaten Krankenversicherungen. Die im Standardtarif angebotenen Leistungen entsprechen im Wesentlichen denen der
  • Stationäre Leistungen
    Unter den Begriff stationärer Leistungen fallen im Allgemeinen alle Behandlungen in einem Krankenhaus. Wenn eine ambulante Behandlung oder eine häusliche Krankenpflege keinen
  • Stationäre Zusatzversicherung
    Die stationäre Zusatzversicherung ist eine freiwillige, mit Mehrkosten verbundene Aufstockung des Leistungsumfangs für gesetzlich Krankenversicherte. Ein Aufenthalt in einem bestimmten Krankenhaus ist nur im seltensten Fall freiwillig, denn auf die
  • Sterbegeld
    Das Sterbegeld ist eine Finanzleistung, welche die Aufwendungen der Bestattung einer verstorbenen Person ersetzen soll. Seit dem Jahr 2004 reduzierten jedoch die gesetzlichen Krankenkassen ihre Gelder extrem und
  • Steuer- Rechtsschutz vor Gerichten
    Beim sogenannten "Steuer-Rechtsschutz vor Gerichten" handelt es sich um einen Versicherungsschutz bei Rechtsstreitigkeiten mit Finanz- und Verwaltungsgerichten. Dabei geht es um die Klärung von
  • Stichentscheid
    Der Stichentscheid ist neben dem Schiedsgutachten die einzige Möglichkeit für den Rechtsschutzversicherer die Kostenübernahme eines Rechtsschutzfalls abzulehnen. Der Versicherer zieht dieses Verfahren in Betracht,
  • Stilllegung
    Braucht man dringend Geld, ist man arbeitslos oder durch einen besonderen Umstand nicht mehr fähig, die Versicherungsprämie zu zahlen, kann man die Versicherung
  • Strafkaution
    Unter dem Begriff Strafkaution wird eine finanzielle Leistung bezeichnet, die im Falle einer Rechtsstreitigkeit mit zwischenzeitlichem Freiheitsentzug die straffällig gewordene Person aus dem Strafvollzug befreien
  • Strafrechtsschutz
    Der Strafrechtsschutz ist eine Individualversicherung und in der Regel Teil einer freiwilligen Rechtsschutzversicherung. Anwalts- und Verfahrenskosten werden von der Versicherung übernommen, sofern es sich entweder
  • Streitwert
    Der Streitwert spielt eine zentrale Rolle in Gerichtsverfahren und wird vom zuständigen Richter festgesetzt. Er bildet die Grundlage für die entstehenden Gerichtskosten sowie der Gebühren
  • Streu- und Reinigungspflicht
    Um Schaden an auf eisglatten Gehwegen ausrutschenden Passanten abzuwenden, gibt es die Streu- und Reinigungspflicht. Diese obliegt zunächst dem Eigentümer des Hauses,
  • Studenten
    Unter dem Begriff Studenten werden in der Versicherungsbranche alle Personen zusammengefasst, die an einer Universität oder Fachhochschule eine weiterführende Ausbildung in Anspruch nehmen. Im
  • Surfen
    Surfen gehört mit zu den Extremsportarten und wird daher im Falle eines Unfalls nicht von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt. Hierfür ist eine zusätzliche Unfallversicherung