Insolvenz

Was ist eine Insolvenz?

Kann ein Schuldner seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber seinem Gläubiger nicht erfüllen, so spricht man von einer Insolvenz. Kennzeichnend für eine Insolvenz ist eine akute Zahlungsunfähigkeit, aber auch eine drohende Zahlungsunfähigkeit bzw. eine mangelnde Liquidität sowie eine Überschuldung zählen dazu. Grundsätzlich wird bei einer Insolenz zwischen der Insolvenz einer juristischen Person und der einer natürlichen Person, was als Privatinsolvent bezeichnet wird, unterschieden.

Das Abwenden einer Insolvenz

Um eine Insolvenz abzuwenden, muss zum einen mit den Gläubigern verhandelt werden. Die Möglichkeiten, ob ein ganzer oder teilweiser Schuldenerlass, eine Ratenzahlung oder eine Stundung verhandelbar sind, sollten überprüft werden. Gleichzeitig sollte eine Bürgschaft eines solventen Dritten eingeholt werden. Hier kommen beispielsweise Banken oder Verwandte infrage. Ist dies erfolgt, so kann eine Bestandsaufnahme durchgeführt werden, in der die endgültigen Schulden berechnet werden. Mit einem Schuldnerberater, der nötige und durchführbare Einsparungsmaßnahmen vorschlägt, kann dann das weitere Vorgehen besprochen werden.


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