Identitätsprüfung

Definition der Identitätsprüfung

Eine Identitätsprüfung ist zunächst die Überprüfung der persönlichen Daten einer Person oder Firma. Dabei wird geprüft, ob die betreffende Person auch die Person ist, die sie vorgibt zu sein. Dies geschieht in der Regel durch die Vorlage von Ausweisdokumenten, wie Pass, Personalausweis oder Führerschein. Bei juristischen Personen wie Aktiengesellschaften oder Gesellschaften mit beschränkter Haftung erfolgt diese Prüfung durch den Abgleich der entsprechenden Einträge im Handelsregister.

Bedeutung der Identitätsprüfung im Versicherungsrecht

Die Identitätsprüfung hat im Versicherungsrecht mehrere Bedeutungen.
Zum einen ist bei bestimmten Versicherungen nach dem Geldwäschegesetz die Identitätsprüfung verbindlich vorgeschrieben. Im übrigen liegt sie natürlich im Interesse des Versicherers. Dieser muss zum Beispiel eine Gesundheitsprüfung durchführen können oder prüfen können, ob ein Kunde etwa minderjährig ist. Aber auch der Versicherungsnehmer muss natürlich gegebenenfalls die Möglichkeit haben zu prüfen, ob die Versicherungsgesellschaft, bei der er einen Vertrag abschließen will, tatsächlich besteht. Aus diesem Grund sieht das Versicherungsvertragsgesetz entsprechende Publizitätspflichten des Versicherers vor.


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