Versicherungsbegriffe mit A
- Abgasuntersuchung (AU)
Die Abgasuntersuchung (AU) ist in Deutschland verpflichtend. Jeder Halter eines PKW muss diese Untersuchung seit diesem Jahr im Rahmen der Hauptuntersuchung durchführen
- Abgeltungssteuer
Die Abgeltungssteuer ist eine Art Quellensteuer, bei der sämtliche Kapitalerträge, wie beispielsweise Zinsen, Dividenden und Kursgewinne, besteuert werden. Die Steuer
- Ablehnung
Jede Versicherung hat die Möglichkeit, einen Antrag auf Versicherungsschutz abzulehnen. Gerade private Krankenkassen haben zum Beispiel die Möglichkeit, einen Antrag abzulehnen, wenn der Antragsteller
- Ablehnungsdiagnose
Im Rahmen der privaten Krankenzusatzversicherung gibt es gewisse Erkrankungen, die aus versicherungstechnischer und medizinischer Sicht nicht zu versichern sind. Diese werden als Ablehnungsdiagnosen bezeichnet.
- Ablehnungsfrist
Die Ablehnungsfrist ist im Pflichtversicherungsgesetz für Kraftfahrzeughalter geregelt und bezeichnet den Zeitraum, innerhalb dessen ein Versicherer über die Annahme oder Ablehnung eines Versicherungsantrages zu
- Ablösung
Im Finanzbereich gibt es zwei Arten von Ablösungen.
Bei der Kreditablösung handelt es sich um das einmalige Begleichen des Kreditrestwertes, welcher eigentlich in Raten weiter abfinanziert werden
- Abschreibung
Das Anlagevermögen beziehungsweise die Wirtschaftsgüter eines Unternehmens verlieren mit der Dauer ihrer Nutzung an Wert. Eine Abschreibung beziffert dabei die Kosten,
- Abschreibung degressive
Unternehmen haben einen gewissen Spielraum, was die bilanzielle Erstellung des zu versteuernden Gewinns anbelangt. Dieser steuerliche Spielraum betrifft unter anderem die jährlichen Abschreibungen auf das Anlagevermögen der Firma. Unter
- Abschreibung lineare
Bei der linearen Abschreibung werden die Anschaffungskosten oder Herstellungskosten jeweils in gleichbleibenden Beträgen abgeschrieben. Der Abschreibungsbetrag errechnet sich, in dem die Kosten des Gutes durch die
- Absetzung für Abnutzung
Das Einkommensteuergesetz sieht für bestimmte Industrie- und Landwirtschaftsbetriebe wie zum Beispiel Bergbauunternehmen, Steinbrüche oder auch Forstwirtschaften diesen Aufwandsposten vor, deren Höhe sich nach der
- Absolute Ausschlüsse
Absolute Ausschlüsse ist ein Begriff aus dem Bereich der Haftpflichtversicherung. Er bezeichnet Tatbestände, die nicht unter den Schutz der Haftpflichtversicherung fallen. Sie sind prinzipiell nicht mitversichert. Zu
- Abtretung
Der Begriff Abtretung bezeichnet eine vertragsrechtliche Option, die jeder Versicherungsnehmer bei einer Vielzahl von Versicherungssparten in Anspruch nehmen kann. Die Abtretung führt dazu, dass die Versicherung in gewohntem Maße
- Abwasserschaden
Unter dem Begriff Abwasserschaden versteht man eine spezielle Form des Wasserschadens. Im Gegensatz zum Wasserschaden, bei dem das austretende Wasser aus einer Wasserleitung stammt, welche ausnahmslos reines Wasser
- Abweichende Halterschaft
Der Begriff Abweichende Halterschaft taucht im KFZ-Versicherungswesen auf und spielt beim Vertragsabschluss sowie bei der Höhe des zu zahlenden Beitrages eine Rolle. Eine Abweichende
- Abweichender Versicherungsschein
Als Versicherungsschein wird der Vertrag zwischen dem Versicherer und dem Versicherungsnehmer bezeichnet; er ist die Urkunde über die getroffenen Vereinbarungen. Durch den Versicherungsschein kann auch gegenüber Dritten
- Abwrackprämie
Am 14. Januar 2009 beschloss die Bundesregierung die Einführung einer Abwrackprämie, offiziell Umweltprämie genannt. Ziel war es, die immer schwächer werdende Konjunktur
- Abzinsung (vor-/nachschüssig)
Die Abzinsung wird auch Diskontierung genannt. Es handelt sich um eine Rechenoperation, mit der eine Geldinvestition vergleichbar gemacht werden soll. Im Rahmen der Abzinsung wird eine Zahlung,
- Abzug neu für alt
Der Abzug neu für alt bezeichnet eine Minderung der Summe, welche die Versicherung eines Schädigers, bzw. er selbst, nicht an den
- Agio
Das Agio, auch Aufgeld oder Aufschlag genannt, bezeichnet einen Preisaufschlag auf den Nennwert eines Wertpapiers in Prozent. Das Agio ist also die Differenz
- AHB
Die AHB, auch Anschlussrehabilitation genannt, ist eine medizinische Behandlung, welche stationär oder ambulant durchgeführt werden kann und sich an einen Krankenhausaufenthalt anschließt.
Die AHB
- Akkreditiv
Ein Akkreditiv ist ein Dokument, in dem der Lieferant und der Empfänger die Bedingungen der Zahlung für eine Lieferung vereinbaren. Es stellt eine Sicherstellung zwischen Importeur und Exporteur
- Aktie
Vor allem junge Unternehmen benötigen oftmals viel Kapital, um ihren Betrieb aufnehmen zu können. Unternehmen verkaufen daher Aktien, um den Geldbedarf mit schuldzinslosem
- Aktienfonds
Ein Aktienfonds beschreibt eine Kapitalanlage, Geld- oder Vermögensanlage im Bereich des Investments. Größtenteils in Aktien investiert, kann die Investition sich global als internationaler Fond
- Aktienoption
Eine Aktienoption ist ein Derivat, d. h. ein Abkömmling einer bestimmten Aktie. Der Preis der Option wird durch den Preis der Aktie
- Akupunktur
Akupunktur ist eine noch sehr neue Medizinform. In China, dem Ursprungsland dieser alten Heilmethode, ist Akupunktur sehr beliebt und auch in Deutschland gewinnt diese Heilmethode
- Alkohol am Steuer
In Deutschland ist es verboten ein Kraftfahrzeug zu bedienen ab einem Blutalkoholspiegel von 0,5 ‰. Aber schon bei 0,3 ‰ kann
- Allgemeinärztliche Behandlung
Man bezeichnet als allgemeinärztliche Behandlung eine von der gesetzlichen Krankenkasse übernommene Behandlung durch einen Arzt. Sie beinhaltet Behandlungen der akuten Krankheitszustände, ebenso wie Prävention und Rehabilitation.
- Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind vorformulierte Vertragsbedingungen für einen bestimmten Vertragstyp. Sie kommen bei einer Vielzahl von Verträgen vor und regeln
- Allgemeine Kraftfahrtversicherungsbedingungen (AKB)
Unter Allgemeine Kraftfahrtversicherungsbedingungen AKB versteht man sämtliche Bedingungen, die für einen abgeschlossenen Versicherungsvertrag Gültigkeit erlangen und somit die Rechte und Pflichten der Versicherung
- Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB)
Als Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) werden die Klauseln bezeichnet, zu denen ein Unternehmen eine Versicherung anbietet. In diesen Bedingungen sind unter anderem Dauer des Vertragsverhältnisses, Umfang des Versicherungsschutzes
- Allmählichkeitsschaden
Im Bereich der Haftpflichtversicherungen taucht der Begriff Allmählichkeitsschaden auf. Hierbei handelt es sich um einen Schaden, der Personen, Gegenstände oder Vermögen betrifft und durch allmähliche Einwirkung von Gasen, Dämpfen, Feuchtigkeit,
- Alternative Heilmethoden
Als alternative Heilmethoden bezeichnet man solche medizinischen Therapieformen, die nicht zum Bereich der Schulmedizin gehören - der Medizin, die an
- Alterseinkünftegesetz
Das Alterseinkünftegesetz – kurz AltEinkG – ist ein Bundesgesetz, mit dem neue Regeln zur Rentenbesteuerung festgelegt wurden. Es trat am 1. Januar 2005
- Altersrückstellung
Der Begriff Altersrückstellung findet seine Anwendung vor allem im Bereich der privaten Krankenversicherung. Hier bezeichnet er die Vorgehensweise des Versicherers, einen gewissen Anteil des monatlich
- Ambulante Behandlung
Als gesetzlich und als privat krankenversicherter Patient hat man die Möglichkeit sich einer ambulanten Behandlung in einer Arztpraxis oder einer anderen,
- Ambulante Leistungen
Unter einer ambulanten Leistung versteht man all jene Leistungen in einem Krankenhaus, die zu keiner stationären Aufnahme führen.
Eine Leistung in einer ärztlichen Praxis ist die häufigste
- Ambulante Zusatzversicherung
Die ambulante Zusatzversicherung ist eine Ergänzung für den gesetzlichen Krankenschutz und erhöht das Leistungsspektrum für gesetzlich Krankenversicherte. Kassenpatienten können mit einer Zusatzversicherung Leistungen kaufen, die sonst
- Amortisation
Das Wort Amortisation leitet sich vom französischen Wort amortir, welches tilgen bedeutet, ab. Im Finanzwesen hat es hauptsächlich zwei Bedeutungen. Zum einen bezeichnet es
- Amtshaftpflicht
Angestellte und Beamte des öffentlichen Dienstes können sich zusätzlich zur Privathaftpflicht im Rahmen einer Amtshaftpflicht versichern, da sie bei Ausübung ihres Amtes laut BGB einer
- Anderkonto
Das Anderkonto stellt eine besondere Form des Treuhandkontos dar und dient im Allgemeinen dem Zweck, das Vermögen Dritter treuhänderisch zu verwalten. Der Treuhänder unterhält ein Konto in
- Anlagedauer
Die Anlagedauer an Wertpapiermärkten ergibt sich durch den jeweiligen Anlegertyp. Die einen investieren ihr Anlagekapital für einen längeren Zeitraum, andere dagegen wollen die kurzfristigen Kursschwankungen für
- Annahmezwang / Kontrahierungszwang
Der Annahmezwang / Kontrahierungszwang stellt eine Ausnahme zur Vertragsfreiheit und zur Privatautonomie dar und schützt einen Versicherungsnehmer oder einen Kunden eines Unternehmens. Es handelt sich dabei um eine zwingende
- Annuität
Die Annuität hat eine grundlegende Bedeutung im Finanz- und Kreditwesen und bezeichnet allgemein, nach dem lateinischen Wort "Annus" für Jahr, eine regelmäßige, jährlich zu leistende
- Annuitätendarlehen
Diese Form des Darlehens ist ein herkömmliches Produkt im Angebot der Banken als Privatdarlehen oder als Möglichkeit zur Immobilienfinanzierung. Der Kunde bezahlt monatlich
- Anschaffungskosten
Anschaffungskosten sind so genannte "historische Kosten" aus dem Rechnungswesen und in Deutschland durch das Handelsrecht gesetzlich geregelt. Sie ähneln den Herstellungskosten eines produzierenden Betriebes und fallen meistens für
- Anschlussfinanzierung
Unter dem Begriff Anschlussfinanzierung wird eine Option im Kreditwesen verstanden, bei Auslaufen eines Kreditvertrages, der noch nicht in vollem Umfang getilgt wurde, auf eine
- Anschlussheilbehandlung
Die Anschlussheilbehandlung ist eine medizinische Rehabilitation im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt wegen einer schweren Krankheit. Auch nach einer ambulanten Operation kann eine Anschlussheilbehandlung sinnvoll sein. Sie kann stationär
- Anspruchsteller
Der Begriff Anspruchsteller wird in der Versicherungsbranche für eine oder mehrere Personen verwendet, die durch den Versicherungsnehmer geschädigt wurden und nun eine finanzielle oder
- Antrag / Annahme
Antrag / Annahme ist ein Begriff aus dem Versicherungswesen. Abhängig von den Angaben des Antragssteller, welche dieser im Antragsformular gibt, entscheidet der Versicherer, ob er den Antrag annimmt und
- Antragsbindefrist
Im Moment der persönlichen Übergabe eines Antrags an einen Versicherer beginnt die Antragsbindefrist. Sie gilt nur beim Abschluss von Neuverträgen. Sie läuft
- Antragstellung
Mit Antragstellung ist ein Verfahren gemeint, das den Antragsteller bei Annahme des Antrags berechtigt, Leistungen in Anspruch zu nehmen. Hierbei spielen Fristen, vollständige Unterlagen und korrekt ausgefüllte Formulare eine
- Anwaltskosten
Die von einem Anwalt erbrachte Leistung lässt Anwaltskosten entstehen, ausgenommen es wurde vorher ausdrücklich Kostenfreiheit vereinbart. In den meisten Fällen ist ein Erstgespräch kostenlos.
Anwaltskosten bestehen aus Anwaltsgebühren und Auslagen.
- Anwartschaftsversicherung
Eine Anwartschaftsversicherung tritt in Kraft, wenn eine bestimmte Versicherung zwar bereits abgeschlossen ist, vom Versicherungsnehmer aber vorübergehend nicht benötigt wird. Das Ziel hierbei ist es,
- Anzeigepflicht
Jeder Bürger ist dazu verpflichtet, Sterbefälle und Geburten zur Anzeige zu bringen. Des Weiteren hat jeder Bürger eine Anzeigepflicht bei Verbrechen wie zum Beispiel Mord, Menschenraub oder
- Äquivalenzprinzip
Unter dem Begriff Äquivalenzprinzip ist dasjenige Prinzip zu verstehen, welches dazu dient, den Finanzierungsbeitrag der Bürger für Leistungen ihres Staates auszugestalten. Im Allgeimeinen ist
- Arbeitgeberanteil
Der Arbeitgeberanteil am Lohn beschreibt alle Beiträge zu Sozialversicherungen, die ein Arbeitgeber ganz oder teilweise abzuführen hat. Paritätisch werden hierbei die Beiträge zur
- Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst
Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst sind alle Arbeitnehmer, die im öffentlichen Dienst arbeiten. Das sind nicht nur Beamte, sondern auch Beschäftigte im Bereich des öffentlichen Rechts wie Richter
- Arbeits-Rechtsschutz
Unter dem Begriff Arbeits-Rechtsschutz wird eine spezielle Form des Rechtsschutzes verstanden, den ein Angestellter oder Arbeiter bei diversen Versicherern abschließen kann. Die Leistungen eines solch
- Arbeitsentgelt
Das Arbeitsentgelt ist die dem Arbeitnehmer aufgrund eines geschlossenen Arbeitsvertrages geschuldete Leistung. Diese wird in den meisten Fällen in Form von Geld gezahlt. Die
- Arbeitslosigkeit
Arbeitslosigkeit ist das Fehlen von Erwerbsmöglichkeiten, also Jobs für Menschen, die potentiell arbeiten könnten. Laut Sozialgesetzbuch gilt ein Mensch als arbeitslos, wenn er arbeitsfähig und -willig ist,
- Arbeitsunfähigkeit
Arbeitsunfähigkeit nennt man das vorübergehende oder dauernde Unvermögen eines Arbeitnehmers seiner üblichen Arbeit nachzukommen, sei es durch eine Krankheit oder einen Unfall. Die Arbeitsunfähigkeit muss durch
- Arbeitsunfall
Der Arbeitsunfall, oder auch Betriebsunfall genannt, ist ein Versicherungsfall, der durch die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt wird. Er bezieht sich jedoch nur auf Unfälle, die während der Arbeit passieren
- Arzneimittel GKV
Als Arzneimittel sind alle Stoffe und Stoffmischungen zu sehen, die geeignet sind, den Patienten zu heilen oder dafür zu sorgen, dass
- Arzneimittel PKV
Die privaten Krankenkassen verlangen, ebenfalls von der Preisfestschreibung des Arzneimittelgesetzes profitieren zu können, da der Unterschied der Preiserhöhungen für Arzneimittel zwischen gesetzlichen Krankenkassen und den
- Assekuranz
Assekuranz ist ein anderes Wort für eine Versicherung. Ein Versicherungsvertrag wird zwischen dem Versicherer und dem Versicherungsnehmer abgeschlossen. Dabei übernimmt der Versicherer die Pflicht, dem Versicherungsnehmer
- Attestkosten
Der Begriff Attestkosten spielt in der Privaten Krankenversicherung eine entscheidende Rolle. Bevor ein solcher Vertrag zustande kommen kann, muss sich der potenzielle Versicherungsnehmer einer Risikoprüfung in Form einer ärztlichen
- Aufhebung des Versicherungsvertrags
Die Aufhebung eines Versicherungsvertrags ist auch als Kündigung bekannt. Es gibt zunächst zwei Arten, einen Versicherungsvertrag aufzuheben:
Die ordentliche und die außerordentliche Kündigung. Bei der ordentlichen
- Aufsichtspflicht
Für Kinder gilt folgendes: Bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres (im Straßenverkehr bis zum 10. Lebensjahr) sind, gemäß BGB, Kinder nicht haftbar.
- Aufsichtspflicht über fremde Kinder
Eltern haben gegenüber ihren Kindern eine gesetzlich geregelte Aufsichtspflicht. Diese Aufsichtspflicht verändert sich verständlicherweise je nach Alter des Kindes. Die Aufsichtspflicht besteht jedoch nicht nur
- Ausbildungsversicherung
Unter der Ausbildungsversicherung versteht man eine kapitaldeckende Lebensversicherung, deren Zielsetzung die Finanzierung einer Ausbildung ist. Die Leistungsphase setzt im Vergleich zu vielen anderen Lebensversicherung nicht bei Eintritt des
- Außerbetriebsetzung
Außerbetriebsetzung ist ein Begriff aus der "Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr" (Fahrzeug-Zulassungsverordnung - FZV) und ersetzt die früher gebräuchliche Unterscheidung von "vorübergehender Stilllegung" und "endgültiger Stilllegung".
- Außergewöhnliche Belastung
Die Außergewöhnliche Belastung ist ein Begriff aus dem deutschen Einkommensteuerrecht. Dabei handelt es sich um Ausgaben die durch ihre Höhe weit über dem
- Außerordentliche Kündigung
Eine außerordentliche Kündigung wird allgemein auch als "Kündigung aus wichtigem Grund" bezeichnet. Sie ist die (normalerweise fristlose) Aufhebung eines Vertrages oder Abkommens. Eine derartige Kündigung einer Versicherung
- Ausfallbürgschaft
Bei einer Ausfallbürgschaft handelt es sich um eine Sonderform einer allgemeinen Bürgschaft. Kreditinstitute können eine Ausfallbürgschaft als zusätzliche Kreditsicherheit heranziehen. Der Ausfallbürge kann nur
- Ausfalldeckung
Falls der Versicherungsnehmer einen Schaden erleidet und der Schädiger weder haftpflichtversichert ist noch über ausreichend eigene Mittel verfügt, um den Schaden auszugleichen, kann die
- Ausgabeaufschlag
Der Ausgabeaufschlag beschreibt die Zahlung einer einmaligen Gebühr, die bei dem Erwerb von Fondsanteilen zusätzlich zum Nennwert fällig wird. Er wird kurz auch Agio genannt, was
- Auslagen
Von Auslagen spricht man, wenn eine Dienstleistung oder eine Aufgabe mit Geldern erbracht wurde, mit denen die ausführende Person für den Auftraggeber in Vorleitung trat. Im Rahmen der
- Ausländer in Deutschland
Der Begriff Ausländer ist im rechtlichen Sinne nicht genau definiert. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Sichtweisen: Im engeren und ansatzweise juristischen Sinne
- Auslandsaufenthalt GKV
Der Auslandsaufenthalt GKV ist für alle gesetzlichen Krankenkassen eine Situation, die je nach Beschaffenheit des Aufenthaltes individuell analysiert wird. Im Regelfall
- Auslandsaufenthalte
Wer längere Auslandsaufenthalte plant, sei es privat oder beruflich, sollte eine Auslandsreise-Krankenversicherung abschließen. Ohne passenden Versicherungsschutz können Auslandsaufenthalte im Fall einer Erkrankung oder eines
- Auslandsreisekrankenversicherung
Der Begriff Auslandsreisekrankenversicherung bezeichnet eine Zusatzversicherung, wie sie von jeder größeren Versicherungsgesellschaft in Deutschland angeboten wird. Die Versicherung erweitert dabei das Leistungsspektrum einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung für
- Auslandsschaden
Autofahrer in Deutschland sind dazu verpflichtet, ihr Kraftfahrzeug zu versichern. In der Regel geschieht dies durch eine Haftpflichtversicherung oder durch Teil- bzw. Vollkasko. Diese Formen von Versicherungen
- Auslandsschadenschutz
Der Auslandsschadenschutz ist eine vertraglich bestimmte Zusatzversicherung in der Kfz-Haftpflichtversicherung. Es variiert von Gesellschaft zu Gesellschaft, ob diese Zusatzvereinbarung kostenfrei oder mit einem Mehraufwand verbunden
- Auslandsversicherungsschutz in der PKV
Ein Auslandsversicherungschutz in der PKV (private Krankenversicherung) umfasst grundsätzlich Kosten von ärztlichen Behandlungen sowie für Medikamente und Krankenhausaufenthalte. Ebenso wird von
- Ausschlüsse
Der Begriff "Ausschlüsse" stammt aus der Versicherungsbranche.
Unter einem Ausschluss werden alle Schäden verstanden, welche die Versicherungsleistung nicht beinhaltet. Entweder sind bestimmte Ausschlüsse nach dem
- Aussteuerung
Der Begriff Aussteuerung wird in erster Linie im Bereich der gesetzlichen sowie privaten Krankenversicherung verwendet. Aussteuerung bezeichnet hier die Einstellung von finanziellen Leistungen nach
- Auszubildende (Lehrling, Volontär)
Unter einem Auszubildenden versteht man einen Menschen, der im deutschsprachigen Raum eine Berufsausbildung absolviert. Am Ende steht eine Prüfung über erlangte Kenntnisse und Fertigkeiten.
- Autobanken
Autobanken nennt man Bankinstitute, die als Tochtergesellschaften von Autoherstellern Bankgeschäfte anbieten. Insbesondere im Bereich der Finanzierung von Kraftfahrzeugen haben sie einen großen Marktanteil.
- Automobilclub
Das Auto ist weiterhin der Deutschen liebstes Kind. Über 50 Mio. zugelassene KFZ auf Deutschlands Straßen machen Autos zum Fortbewegungsmittel Nummer
- Autoreifen
Der Autoreifen ist das Bindeglied zwischen Fahrzeug und Fahrbahn und beeinflusst das Fahrverhalten des Fahrzeuges. Die Reifenqualität hängt von seiner Beschaffenheit und vom Boden ab. Am besten fährt er
- Avalkredit
Ein Avalkredit ist eine Bürgschaft eines Avalgebers, häufig ein Kreditinstitut. Möchte ein Unternehmer seine Zahlungsverpflichtungen absichern, ohne weitere Kredite in Anspruch zu nehmen, kann er einen Avalkredit bzw.